2. Aachener Firmenlauf
Mi., 02.10.2013 - Hangeweiher

  • 7.500€ gehen an

    Jugend im "Kampf gegen Gewalt" Aachen e.V.

    Der Verein wird aus verschiedenen Gesellschaftskreisen unterstützt. Die Mittel werden schwerpunktmäßig in Sportausrüstungen investiert, die die Aachener Sportvereine in Eigenregie pflegen und einsetzen. Damit wird ein Grundsatz Realität: Möglichst alle Jugendlichen sollen die Chance erhalten, ihren Sport zu treiben, denn Sport ist so etwas wie der natürliche Feind von Aggression, Sport fördert die Integration von Jugendlichen verschiedener sozialer und nationaler Herkunft. Fairplay wird zu einer selbstverständlichen Lebenshaltung.

    Jugend im “Kampf gegen Gewalt“ ist eine Aachener Initiative das heißt, dass auch die Identifikation der jungen Menschen mit ihrer Stadt gefördert wird.

    Breitensport passiert in der Städten und Gemeinden, aus diesem Grund stellt die Initiative immer mehr Vereinen hochwertige Sportausrüstungen zur Verfügung. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: Die Initiative ist zu einer Art Netzwerk geworden. Durch das Zusammenwirken von Unterstützern aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Medien und Einzelhandel haben sich viele Perspektiven fur Jugendliche ergeben, in Arbeit und Ausbildung zu kommen.

    Dies ist ein zweites Standbein der Initiative: Zur Begeisterung für den Sport kommen soziale Chancen, und die bieten den Nährboden, um auch jungen Menschen aus schwierigeren sozialen Verhältnissen nachhaltige Perspektiven fürs Leben zu eröffnen.

    7.500€ gehen an

    Aachen macht satt

    "Es gibt Kinder in Aachen, die mit knurrendem Magen in der ersten Unterrichtstunde sitzen oder noch nie in ihrem Leben eine frisch gekochte warme Mahlzeit gegessen haben", weiß Julia Frambach: "Nicht ein paar, sondern alles in allem vierstellig. Das ist leider die Realität." Und weil das für sie „gar nicht geht“, hat sie im Oktober 2010 mit dem Hörfunkredakteur Ulrich Stratmann die private Initiative "Aachen macht satt" ins Leben gerufen. Seitdem vernetzen sich dort Vereine, Schulen, Unternehmen und bereits bestehende Initiativen oder Projekte, aber auch Privatpersonen, die gemeinsam konkret und praktisch etwas verbessern möchten.

    "Aachen macht satt" ist ein soziales Netzwerk gegen den Hunger von Kindern in Aachen. "Wer unsere Arbeit unterstützt, macht konkrete Aktionen und Projekte gegen Kindernot in unserer Stadt möglich", so Organisator Ulrich Stratmann. Hungrige Kinder in Aachener Schulen und Kindergärten - dieses Bild hat Julia Frambach einfach nicht losgelassen: "Nachdem auch ich erst mal weggeguckt habe, wollte ich mich schließlich nicht mehr damit abfinden und etwas tun." Ihr Leitmotiv dabei: Nur mit ausreichend Nahrung funktionieren Lernen, Kommunikation, Freundschaft und Selbstverwirklichung!

    "Aachen macht satt" will jedoch nicht nur mit finanziellen Mitteln eingreifen, sondern vielmehr auch Antworten auf zentrale Fragen wie "Warum können viele Familien nicht das notwendige Essensgeld für die Kindertagesstätte aufbringen?" finden. Die Praxis ist alarmierend. "Wir wissen von vielen Eltern", so Ulrich Stratmann, "dass sie mit frischen Lebensmitteln gar nichts anzufangen wissen!" Der schlechte Umgang mit Geld sei ein weiteres generelles Problem. Erste Hilfestellungen konnten bereits umgesetzt werden: Mutter-und-Kind-Kochkurse sowie die Unterstützung des bundesweiten Gesundheitsvorsorgeprogramms "AGIL® - Aktiver, Gesünder Is(s)t leichter" haben sich in Aachener Kindertagesstätten und Schulen etabliert. So bescheinigt etwa der zahnärztliche Dienst der Stadt Aachen den Kindern nach zwei "agilen" Jahren eine gute Zahngesundheit und ein profundes Wissen über gesunde Ernährung.

  • Grußwort des Schirmherren OB Marcel Philipp

    Sehr geehrte Bürger der Stadt Aachen,

    ich freue mich, Sie als Teilnehmer des 2. Aachener Firmenlaufs am Hangeweiher begrüßen zu dürfen.

    Nach dem überwältigenden Erfolg im vergangenen Jahr startet auch diesmal der Firmenlauf am 02.10.2013 am Hangeweiher. Die Zahlen aus 2012 sprechen für sich: 2600 Starter, über 200 Firmen mit mehr als 300 Teams, 5000 Zuschauer am Streckenrand… ich kann mit Überzeugung sagen, dass die Aachener Firmen und Unternehmen den Wert des Aachener Firmenlaufs für sich entdeckt haben und Aachen eine laufbegeisterte Stadt ist.

    Es ist mir ein persönliches Anliegen, der Investition von Seiten der Unternehmensführungen und der verantwortlichen Personen in ihre Mitarbeiter und deren Gesundheit den Stellenwert zu kommen zu lassen, den sie verdient. Immer häufiger sieht man sich durch Presse und in Berichten mit Schlagwörtern wie „Burn-Out“ und „Work-Life-Balance“ konfrontiert oder aber wird durch konkrete Zahlen diverser Datenerhebungen in der Annahme bestätigt, dass die körperlichen und mentalen Belastungen für jedermann in Job, Familie und Umfeld ansteigt und dadurch die Krankenstände sich weiter erhöhen.

     

    Bewegung, Sport und gemeinschaftliche Veranstaltungen sind ein guter Weg, diesen Problemen konkret entgegen zu wirken. Dies gilt im privaten Bereich genauso wie am Arbeitsplatz. Die sich uns zeigenden Probleme werden wir damit alleine nicht lösen, aber es ist eine von vielzähligen Möglichkeiten, einen großen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Das Wichtigste dabei ist: es darf auch Spaß machen. Ein gemeinschaftlicher Lauf im Firmenteam hebt die Moral, den Teamgeist und die Begeisterung für die gemeinsame Sache.

    Es ist gut, dass auch in unserer schönen Stadt die Firmen und Arbeitgeber dazu aufgerufen werden, Bewegung und Prävention als wichtigen Baustein Ihrer Personalpflege und Personalentwicklung zu sehen und den 2. Aachener Firmenlauf als Anlass zu nehmen, „endlich mal etwas für sich zu tun“.

    Mein Dank geht an die Organisatoren von MedAix, der BARMER GEK und von Intersport Drucks für Ihren Einsatz, ein solches Projekt nach Aachen zu bringen.

    Ich persönlich wünsche Ihnen alle viel Spaß beim 2. Aachener Firmenlauf am Hangeweiher. Bleiben Sie gesund und aktiv.

    Ihr Marcel Philipp

    Oberbürgermeister der Stadt Aachen

    Grußwort des Schirmherren Erik Meijer

    Erfolg - was ist das eigentlich?

    Gemeinsam mit dem Team des Aachener Firmenlaufs haben wir etwas erreicht. Und andere finden das toll! - Der erste Firmenlauf im letzten Jahr war ein großer Erfolg. Es wurde in kurzer Zeit eine Menge in Bewegung gesetzt, um im Start- und Zielbereich die Teams, die Läufer, die Sponsoren und Unter­stützer bestens zu versorgen. Soviel Zuspruch hatte niemand erwartet. Das Organisations-Team hat viele Mühen auf sich genommen und die Idee des Firmenlaufs umgesetzt - es wurde ein Erfolg!

    Wodurch?

    So ein tolles Ergebnis kann nur durch die Initiative der teilnehmenden Unternehmen selbst gelingen, die bei sich selbst angefangen haben. Die Team-Kapitäne der Unternehmen tragen einen Großteil zum Erfolg des Laufes bei, da Sie ihre Kollegen, Chefs und Freunde dazu motivieren konnten, in Bewegung zu kommen.

     

    Resultat?

    In den teilnehmenden Firmen bewegt sich was. Alle verzeichne im Rahmen des Firmenlaufs eine unheimliche Dynamik unter den Kollegen: "Hey, gehst du morgen laufen?" „Ich gehe auch“, „Ich auch“! Es entstehen neue soziale Kontakte, bestehenden vertiefen sich und in kürzester Zeit wird es munter unter den Mitarbeiter. Mehr Enthusiasmus, mehr Energie, bessere Resultate.

    Erfolg?

    Ja, die Initiative des Aachener Firmenlaufs ist ein Riesen-Erfolg. Jeder Mitarbeiter und jede Firma, die teilgenommen haben, beginnt einen anderen Alltag mit mehr (Bewegungs-) Sprit im Tank. Deshalb unterstütze ich gerne den 2. Aachener Firmenlauf und hoffe, dass sich die Anzahl der "in Bewegung gekommenen", dieses Jahr noch größer wird. Ich wünsche allen eine erfolgreiche Vorbereitung und viel Erfolg!

    Gruß, Euer Erik Meijer